JUGENDLICHE, MIGRANTEN, GEFLÜCHTETE - ALLE HABEN DAS POTENZIAL, DAS STADTLEBEN ZU BEREICHERN

Wer ich bin: Ausländer, Flüchtling, Einwanderer, Türke … das alles mag auf mich irgendwie zutreffen. Es erklärt aber nicht, wer ich bin. In erster Linie bin ich Stuttgarter, seit 29 Jahren. Zur Schule gegangen bin ich in Stuttgart, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht habe ich in Stuttgart, studiert habe ich von Stuttgart aus in Tübingen (Religionswissenschaft und Soziologie (Magister), arbeiten tue ich in Stuttgart (als Sozialarbeiter bei der evangelischen Gesellschaft (eva). Aber vor allem habe ich meine Freunde und meine Familie in Stuttgart.

Weil ich 1981 in einer kurdisch-alevitischen Familie im Südosten der Türkei geboren wurde, bin ich auch heute in Stuttgart noch der Alevitischen Gemeinde Stuttgart ATAG e. V. sehr verbunden, deren Gründungsvorstand und immer noch Vorstandsmitglied.

 

Was ich möchte: mit den Problemen und Nöten unserer Stadtgesellschaft bekannt gemacht hat mich mein Leben. Mit dem Wunsch, diese Probleme bekämpfen zu wollen, mein alevitischer Glaube und mein Soziologiestudium. Ich habe eine sehr klare Vorstellung davon, wie wichtig es für jeden Einzelnen ist, eine echte Chance auf ein gutes Leben zu haben, am Gemeinschaftsleben mitmachen zu dürfen, sich ein würdiges Leben leisten zu können. Ich habe das Glück, in einer guten Stadt zu leben. Ich möchte aber auch, dass alle etwas davon haben, dass sie in einer solchen Stadt leben.

 

Ganz besonders im Blick habe ich dabei Jugendliche (mit denen ich mich schließlich auch beruflich beschäftige). Natürlich sind mir auch meine eingewanderten oder aus ihrer Heimat vertriebenen Mitbürger ein Herzensanliegen, egal wo sie herkommen, egal welcher Religion sie angehören, egal welche kulturellen Prägungen sie mitbringen. Sie alle haben das Potenzial, unser Stadtleben zu bereichern. Aber sie brauchen dafür unsere Offenheit und unsere Unterstützung. Hier sehe ich meine Aufgabe. Hier möchte ich helfen. Mit der SPD.